Eine gute Adresse: WirtschaftsForum Neuwied
Trotz Krisenzeiten viel Positives beim Neujahrsempfang
In Zeiten wie diesen lässt sich ein Begriff wohl kaum vermeiden. Dies räumte auch Moderator Hans-Peter Meinhardt (Rhein-Zeitung) ein und sprach dann wenigstens einmal das Wort „Krise“ aus, als er die rund 130 Gäste begrüßte. Allerdings: Von einer Stimmung wie in Zeiten einer Krise war beim Neujahrsempfang des WirtschaftsForums (WiFo) Neuwied nicht viel zu spüren.
So konnte Franz-Jürgen Lacher, Vorstand der VR-Bank Neuwied-Linz eG, die einmal mehr als Gastgeberin im Raiffeisen FinanzCenter der Veranstaltung einen gelungenen Rahmen gab, einen durchaus positiven Rückblick halten. Bodenständige Banken wie VR-Bank und Sparkasse hätten sich als stabiler Faktor erwiesen, erklärte Lacher. Auch oder gerade in Zeiten der Krise.
Stabilität war auch ein Stichwort des Referenten an dem Abend, Bernhard Heinlein, Vorstandsmitglied der Münchner Hypothekenbank eG. Und zwar mit Blick auf Werte und Werthaltigkeit von Wohnimmobilien in Deutschland. Nach den Worten Heinleins stellt sich der deutsche Immobilienmarkt unterm Strich als wertstabil dar und eine Wohnimmobilie empfehle sich nach wie vor als Altersvorsorge. Wobei der Experte regionale Schwankungen je nach Qualität des wirtschaftlichen Umfeldes einräumte.
Das Thema Wertstabilität und Immobilien griff schließlich auch die WiFo-Vorsitzende Brigitte Ursula Scherrer in ihrem Schlusswort auf und lieferte ein Exposé über das Gebäude „WirtschaftsForum“. Das Ergebnis: ein Traum für einen Anleger, da das Objekt wegen guter Pflege und gutem Mieter-(sprich: Branchen-)Mix krisensicher sei. Womit dann doch noch einmal das Wort „Krise“ gefallen war. Viel wichtiger aber dürfte das originelle Kompliment der Vorsitzenden an die Adresse der mehr als 100 Mitgliedsunternehmen des WirtschaftsForums gewesen sein.