KMU 2.0 geht in entscheidende Phase
Kommunikations-Plattform mit Leben füllen
KMU 2.O - der Begriff steht für ein Forschungsprojekt, bei dem das WirtschaftsForum Neuwied (WiFo) neue Formen des Austauschs und der Kommunikation auf der Basis von Web2.0-Konzepten auslotet. Nach umfassenden Vorarbeiten konnte nun ein wichtiger Schritt getan und der Prototyp der neuen Internet-Plattform präsentiert werden. Damit startet das Projekt, das unter Federführung von drei Hochschulen (Uni Koblenz-Landau, Uni Hamburg, RheinAhrCampus Remagen) läuft, in eine entscheidende Phase: Die Plattform muss mit Leben gefüllt werden.
Wie man sich darauf bewegt, wie man sich vernetzt, wie man kommuniziert und Infos austauscht, aber auch wie man sich vor unbefugtem Zugriff schützen kann - dies und mehr waren Themen eines Workshops, zu dem sich die als Value-Partner unmittelbar an dem Projekt beteiligten Mitgliedsbetriebe des WirtschaftsForums in den Räumen der BKF-Schule trafen.
Nach der Begrüßung durch Nadine Lindermann (Uni Koblenz-Landau) gab Kai Ludwig von der Firma Grothe IT Service, die in Kooperation mit den Hochschulen maßgeblich am Aufbau der Plattform beteiligt war, einen Überblick über Möglichkeiten und Funktionen. Anschließend konnten die Firmenvertreter erste Erfahrungen sammeln.
Ziel ist es, im WirtschaftsForum ein unternehmensübergreifendes Forum zu schaffen, um Ideen und Potentiale auszutauschen, um zu kooperieren oder auch Probleme der praktischen Arbeit gemeinsam zu lösen. „Selbstorganisation für KMU-Netzwerke zur innovativen Lösung aktueller Probleme der modernen Arbeitswelt“ lautet der Titel des Projekts.
„Ich bin gespannt, wie es heute läuft“, merkte man der WiFo-Vorsitzenden Brigitte Ursula Scherrer vor Beginn des Workshops ihre Begeisterung für die sich nun eröffnenden Möglichkeiten an. Nach rund zwei Stunden sah sie ihre Erwartungen erfüllt und zog ein positives Fazit einer „sehr gelungenen Veranstaltung“. Das Projekt sei offenkundig auf einem guten Weg und das WirtschaftsForum könne mit der Teilnahme seinen Mitgliedsbetrieben neue interessante Chancen und Möglichkeiten eröffnen, betonte Scherrer. Ausdrücklich dankte die Vorsitzende daher noch einmal allen Beteiligten.
Nun haben zunächst jene Firmen, die Value-Partner des Projektes sind, noch ein paar Wochen Gelegenheit, die Seiten zu testen. Das Feedback wird dann in die endgültige Gestaltung der Plattform einfließen.